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Rutschfreie Wege mit umweltfreundlichem Winterstreugranulat

Der Winter hält oft schneller Einzug, als man denkt. Doch die weiße Pracht und tiefe Temperaturen bescheren nicht nur Winterfreuden. Für Hauseigentümer beginnt mit der kalten Jahreszeit die Räum- und Streupflicht, d. h. die Verpflichtung, Gehwege und Hauseingänge frei von Schnee und Eis zu halten, um für Fußgänger das Risiko des Ausrutschens zu vermeiden.

Normales Streusalz ist als Winterstreugranulat sehr bedenklich

Im Anschluss an das Schneeräumen wird immer noch sehr häufig zu herkömmlichem Streusalz (Natriumchlorid, NaCl) gegriffen, da es das bekannteste Winterstreugranulat und Auftausalz ist. Allerdings hat normales Streusalz erwiesenermaßen eine schädliche Wirkung auf die Umwelt. Es gelangt mit dem Schmelzwasser in den Boden, in Gewässer und in die Vegetation und kann diese teils empfindlich schädigen. So verdrängt es zum Beispiel wesentliche Pflanzennährstoffe und beeinträchtigt den Wasserhaushalt der Pflanzen. Außerdem greift es Tierpfoten an, speziell die sensible Haut der Zehenzwischenräume, die dann oft mit Entzündungen reagiert. Auch Fahrzeuge und Infrastruktur werden durch die korrosive Wirkung von Streusalz geschädigt. Aus all diesen Gründen ist die Anwendung von herkömmlichem Auftausalz als Winterstreugranulat sehr umstritten und in vielen Städten und Gemeinden bereits verboten.

Glücklicherweise gibt es umweltfreundlichere Alternativen!

Umweltschonendes Winterstreugranulat S-Pro EisWeg

Statt aggressives Streusalz zu verwenden, empfehlen wir unser Winterstreugranulat S-Pro EisWeg. Anders als herkömmliches Streusalz besteht es nicht aus Natriumchlorid, sondern beinhaltet das wesentlich mildere Calciumchlorid (CaCl2). Calciumchlorid findet nicht nur als Tausalz, sondern beispielweise auch in der Lebensmittelindustrie u. a. als Stabilisator und Lebensmittelzusatzstoff (E 509) Verwendung.

Das Winterstreugranulat S-Pro EisWeg zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
  • Sehr gut tierpfotenverträglich 
  • Umwelt- und pflanzenverträglich 
  • Greift Bodenbeläge aus z. B. Beton, Kunststoff, Marmor, Pflaster und Fliesen nicht an
  • Keine Korrosion an Fahrzeugen 
  • Hinterlässt auf dem Boden keine weißen Beläge 
  • Langanhaltende Wirkung, Wirkungsbereich bis -50°C 
  • Wirtschaftlich im Verbrauch durch hohe Effizienz

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Welche Arten von Winterstreugranulat gibt es?

Es gibt zwei große Gruppen von Winterstreugranulaten. Sie unterscheiden sich in ihrer Wirkungsweise:
  • Winterstreugranulat mit abstumpfender Wirkung - ohne Tauwirkung
  • Winterstreugranulat mit Tauwirkung

Im folgenden Text gehen wir auf diese 2 Sorten zum Thema Winterstreugranulat ein:

1. Winterstreugranulate mit abstumpfender Wirkung, ohne Tauwirkung

Hierzu zählen vor allem Sand, Splitt und Lavastein.

- Sand:

Die Vorteile von Sand sind der günstige Preis und seine Umweltverträglichkeit. Nachteile sind die nur mäßige abstumpfende Wirkung durch die Kleinkörnigkeit von Sand, seine abrasive (abschleifende) Wirkung auf den Untergrund und die aufwändige Reinigung der Untergründe nach der Streuperiode.

- Splitt:

Splitt ist ebenso wie Sand ein preisgünstiges und überall erhältliches Streugut. Splitt weist gegenüber Sand eine höhere Anti-Rutsch-Wirkung auf glattem Untergrund durch die gröbere Körnung auf. Bei trockenem Untergrund kann Splitt allerdings durch den sog. ?Rollsplitt-Effekt? problematisch werden. Weitere Nachteile sind wie bei Sand die Abrasion des Untergrundes sowie die schwierige Reinigung der bestreuten Flächen nach dem Winter. Für Tierpfoten ist Splitt außerdem sehr unangenehm.

- Lavastein:

Natürliches Lavagranulat besitzt als Streumittel eine gute Anti-Rutsch-Wirkung, muss aber nach der Streuperiode ebenso wie Sand und Splitt aufwändig von den Flächen entfernt werden.

2. Winterstreugranulate mit Tauwirkung

- Streusalz Natriumchlorid (NaCl): Die Vorteile von herkömmlichem Streusalz sind der günstige Preis und die schnelle und effektive Wirkung als Auftausalz. Demgegenüber stehen gravierende Nachteile - die aggressive Wirkung auf den Naturhaushalt, auf Tierpfoten sowie auf Materialien und Untergründe, u. a. durch seine Korrosivität.

- Harnstoffhaltige Streumittel: Winterstreugranulate mit Harnstoff weisen eine mäßige Anti-Rutsch-Wirkung auf. Sie sind weniger aggressiv als Streusalz und greifen Tierpfoten nicht an, ihr entscheidender Nachteil ist aber ihre düngende (= eutrophierende) Wirkung in Böden und Gewässern, was zu problematischen Veränderungen im Naturhaushalt führt.

- Formiathaltiges Streugut: Formiate (Salze bzw. Ester der Ameisensäure) dienen im Bereich von Flugplätzen zur effizienten Enteisung von Start- und Landebahnen, sie sind aber für den allgemeinen Einsatz als Streumittel zu teuer. Vor allem Kaliumformiat ist laut Studien im Vergleich mit gewöhnlichem Streusalz als verhältnismäßig umweltschonend einzustufen, es ist aber auch nicht vollkommen unbedenklich.

- Streumittel mit Calciumchlorid: Bei Calciumchlorid handelt es sich wie bei Natriumchlorid um ein Salz mit effektiver Tauwirkung, allerdings ist es viel milder und umweltfreundlicher. Im Gegensatz zu Natriumchlorid ist es pflanzenverträglich, schont Tierpfoten, verursacht keine Korrosion, hinterlässt keine weißen Beläge und ist durch seinen pH-Wert im leicht basischen Bereich schonend für Betonoberflächen, Ziersteine usw. Ein weiterer Vorteil ist der wesentlich tiefere Gefrierpunkt, es ist also noch bei deutlich tieferen Temperaturen wirksam. Einziger Nachteil von Calciumchlorid gegenüber herkömmlichem Streusalz ist der höhere Preis, den aber die vielen Vorteile deutlich überwiegen.
Wir bieten Ihnen diese empfehlenswerte Alternative zu Streusalz in Form unseres Winterstreugranulats S-Pro EisWeg an.
  • * Alle Preise inkl. gesetzlicher USt.
    Informationen zur Berechnung des Liefertermins finden Sie hier.

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